FAQ

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Kontact für Deutschland

Margit Steiner : 00 49 22182829380

1) Was bietet En Famille an ? En Famille organisiert 6monatige Austausche zwischen Spanien, Deutschland, Großbritannien, Irland, Kanada, den USA und Mexiko. Die beiden Austauschkinder verbringen ein gesamtes Jahr miteinander, sechs Monate im Land des jeweiligen Kindes (für ältere Kinder bieten wir je nach Anmeldung kürzere Austauschzeiten an). Die Regeln unserer Austausche sind völliges Eintauchen in die neue Sprache, womit eine unglaubliches Ergebnis in der gesprochenen Sprache erzielt wird.

Wichtig ist jedoch, dass En Famille sehr viel mehr als nur das Beherrschen einer neuen Sprache anbietet: eine zweite liebende Familie. Am Ende des Austauschjahres sind die Kinder und Familien durch eine besondere Beziehung verbunden.

2) Seit wann organisiert En Famille International Austausche ? EFI, eine französische gemeinnützige Organisation bietet seit mehr als 36 Jahren Schüleraustausche an und hat schon über  2600 Austausche begleitet.

3) Wieviel kostet ein En Famille-Austausch ? Siehe Gebührenblatt (Link). Es gibt keine direkten Geldzuweisungen zwischen den beiden Austauschfamilien. Jede Familie bezahlt die Ausgaben für das Austauschkind, während es bei ihr lebt, wie für ihr eigenes Kind. Schule, Hobbies, Freizeit…, die Familien kümmern sich selber darum. Mit Ausnahme der USA, wo eventuell eine Beihilfe der deutschen Familie im Falle von bestimmten Privatschulen erfragt wird (mit EFI abzusprechen).

Die an En Famille zu zahlenden Gebühren dienen der Organisation der Kennlernwochenenden in allen Ländern, den Einzelgesprächen (für jede Familie), den Hausbesuchen, der Betreuung der Austausche und der Bezahlung der Festangestellten (Arbeitnehmer des Vereins). Der Betrag wird fällig, wenn das eigene Kind ins Ausland geht. Wenn Sie zuerst aufnehmen, werden Sie En Famille erst sechs Monate später bezahlen müssen. Weitere mögliche Ausgaben: Flugticket je nach Land (Preis unterschiedlich), Krankenversicherung (je nach Land), Visumsgebühren (je nach Land).

4) Gibt es eine Bearbeitungsgebühr? Ja. Die Bearbeitungsgebühr beläuft sich auf 100 € (einige Wochen vor dem Kennlernwochenende fällig, wenn Sie Ihre Teilnahme bestätigt haben).

5) Was muss ich tun, damit mein Kind aufgenommen wird? Nach Einholen von Informationen auf unserer Website (www.enfamille.com) und Beratung mit Ihrer Familie, sind Sie über die Austauschidee begeistert? Dann kontaktieren Sie Margit Steiner: margit@enfamille.com, 0033.557.434.395 (Festnetz) oder 0033.683.886.965 (Handy)

6) Wann beginnen die Austausche? Die Austausche beginnen im allgemeinen nach den Sommerferien (August/September) oder nach dem ersten Schulhalbjahr (Februar/März). Zweimal im Jahr führen wir unsere Kennlernwochenenden durch, im Frühling und im Herbst. Die im Frühling stattgefunden Treffen bereiten auf einen Austausch nach dem Sommer vor und die im Herbst stattgefundenen Treffen auf einen Austausch im Februar/März.

7) In welchem Alter hat ein Austausch am meisten Erfolg? Nach 35 Jahren Erfahrung wissen wir, dass das beste Alter für einen langfristigen Austausch das Alter von 9 bis 11 Jahren ist. Darüber hinaus bieten wir jedoch auch diese Austauschmöglichkeit für Jugendliche bis zu 16 Jahren an! Soweit die Jugendlichen fähig sind, die Austauschregeln von En Famile zu befolgen, können diese Austausche ausgezeichnet verlaufen.

8) Ich möchte ein englischsprachiges Land für mein Kind, kann ich dem sicher sein? En Famille bietet Austausche mit verschiedenen Ländern an. Wir erhalten zahlreiche Anfragen. Unser Wille ist es, dieses Abenteuer den Kindern anzubieten, die für diese Erfahrung motiviert sind, die offen sind, die auf das « Ausland » zugehen möchten, also auf etwas, was sie nicht kennen. Je offener Ihre Wahl ist, umso mehr Chancen werden Sie haben, einen Austauschpartner angeboten zu bekommen. Was für uns zählt, ist Ihre Familie und Ihr Kind und nicht die Sprache, die Sie sprechen.

10) Was ist unter « völliges Eintauchen in die Fremdsprache » zu verstehen? Nach der ersten Woche im neuen Land bitten wir die Kinder darum, nicht mehr ihre Muttersprache zu sprechen. Sie sollen keine deutschen Bücher mitbringen und auch keinen Computer. Sie, Eltern, dürfen Ihr Kind einmal in der Woche während höchstens 30 Minuten anrufen. Die Kinder dürfen ein paar Briefe pro Woche erhalten, aber nicht mehr als 2 oder 3. Wir bitten sie auch, nicht über soziale Netzwerke in Kontakt mit ihren Freunden oder der Familie zu treten sowie auch keine SMS zu schreiben. Das klingt sehr schwierig, aber allen Kinder, die diese Regeln befolgen, gelingt die Anpassung problemlos. Dank dieser Methode erfolgt der Spracherwerb sehr schnell und erlaubt es dem Kind, Teil der Familie und seiner Umgebung zu werden. Zwei Dinge sind für einen erfolgreichen Austausch von Bedeutung: 1) die Kommunikationsfähigkeit / Verständnis, 2) eine enge Beziehung zur neuen Familie und deren Umgebung.

11) Warum soll der Eltern-Kinder-Kontakt eingeschränkt werden? Unsere Erfahrung zeigt uns, dass nach einem 30minütigen wöchentlichen Telefongespräch, das Bewusstsein der Entfernung zur eigenen Familie plötzlich wieder geweckt wird. Dies kann Heimweh auslösen und sie traurig machen. Die Gastfamilie hat es in diesen Sehnsuchtsmomenten sehr schwer. Demgegenüber unterstützen wir jegliche Form von Kontakten unter den Eltern (nette Mails, Fotos…) soweit diese Kontakte positiv sind.

12) Ist En Famille mehr als ein Sprachprogramm ? Ja. En Famille hat seine Wertvorstellungen beibehalten. Seit dem ersten Austausch in 1978, und sogar selbst nach einer 35jährigen Erfahrung, ist En Famille noch immer eine einfache Organisation. Die Austauschphilosophie gründet auf Offenheit, Teilen und Respekt. Wir sind davon überzeugt, dass unsere Austausche den Kindern zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen, dass sie für menschliche Beziehungen starke Grundlagen schaffen, die ihnen in ihrem Erwachsenenleben später helfen werden.  Auch wenn es stimmt, dass der Hauptgrund für einen Austausch der Spracherwerb ist, so bezeugen uns doch zahlreiche Familien nach dem Austausch, den Aspekt der menschlichen Bereicherung, welcher der Austausch ihnen gebracht hat – als Eltern, Familie und auf der Ebene ihres Kindes ebenfalls.

Welch eine Überraschung, zu entdecken, dass ein Austauschkind zu unserem eigenen Kind geworden ist. Dies ist für Leute, die es nicht erlebt haben, schwer zu verstehen. Der Abschiedsschmerz, wenn das Austauschkind zu seinen eigenen Eltern zurückkehrt, ist groß, aber die Erfahrung, ein Kind in Ihre Familie aufzunehmen, ist nicht zu missen.

13) Ist mein Kind in Sicherheit ? Wir bereiten Ihren Austausch mit sehr viel Sorgfalt vor, so haben wir es immer gemacht. Seit 1978 haben mehr als 2000 Kinder ihren Austausch erfolgreich abgeschlossen. Die Familien werden befragt, ihre Wohnsitze besichtigt und eine Menge Gewährleistungen bestehen, um sichere Austausche anzubieten. Nichts ist uns wichtiger!

14) Was bedeutet Home-Schooling ? Wie der Name andeutet, handelt es sich um « Unterricht zu Hause » ! Wir haben einige amerikanische, kanadische und/oder britische Familien, die diese Unterrichtsart praktizieren. Nein, dies ist kein Unterricht in der Küchenecke, zwischen Kühlschrank und Herd! Es sind Eltern, welche sich entschieden haben, den Unterricht ihrer Kinder selbst in die Hand zu nehmen. Einige unserer En Famille-Kinder haben diese Erfahrung machen können und sind begeistert wieder zurück gekehrt. Ja, auch dies gehört zum Austauscherlebnis hinzu: ungewöhnliches zu tun. Die meisten Kinder im Home-schooling sind dem offiziellen Schulprogramm in ihrem Land voraus. Sie entwickeln sich nach ihrem eigenen Rhythmus und werden nicht von der Gruppenträgheit gebremst. Außerdem haben sie ein oder zwei Elternteile, die ihnen aktive Entdeckungen anbieten (z. Bsp. in Geographie ist es die beste Möglichkeit, erloschene Vulkane zu besichtigen… die Familie geht eine Woche auf Entdeckung seiner Vulkanes). Die Home-schooling-Familien setzen sich auch oft unter sich zusammen, um ein spezielles Programm auszuarbeiten (z. Bsp. Theaterkurse, sie lassen dann extra einen Schauspieler kommen, der diese Kurse unterstützt).

15) Negative Reaktionen von Familie und Freunden ? Denken Sie daran, dass Sie eine Minderheit sein werden, die ihr Kind auf ein solches Abenteuer bringt. Sie werden sicherlich auf negative Bemerkungen Ihrer Umgebung stoßen, die Ihnen Gewissensbisse einjagen Ihr Kind « ins Ausland zu schicken ». Bitten Sie uns nach Kontaktadressen von Familien, die schon an einem Austausch teilgenommen haben und die Ihnen bei der passenden Antwort werden helfen können.

16) Verändern sich die Kinder und kehren anders nach Hause zurück ? Auf jeden Fall! Und absolut positiv. Sie sind reifer und offener geworden.

17) Was ist eine « Stellvertreter vor Ort »- Familie? Dies ist eine Familie, die En Famille gebeten hat, Sie zu Hause zu besuchen. Diese Familie hat schon einen oder mehrere Austausche mit Erfolg abgeschlossen. Das Ziel dieses Besuches ist es, Ihnen unsere Austauschphilosophie nahe zu bringen und Sie in Ihrer täglichen Umgebung kennen zu lernen. Sie werden die Gelegenheit haben, Ihre Fragen zu stellen, Ihre Ängste auszudrücken und hautnahe Berichte von einer erfahrenen Austauschfamilie zu erhalten. Wir empfehlen sehr, mit Ihrem « Stellvertreter vor Ort » in Kontakt zu bleiben. Sie werden Ihnen während Ihres eigenen Austausches wertvolle Tipps und Ratschläge geben können.

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